Kilometer für Kilometer und Eiszeit in Speyer

Da ist er also schon, der dritte Tag unserer Rheinradtour 2018 und wir haben schon 200 km in den Beinen. Hoffentlich wird das heute mit dem Wind und der Beschaffenheit vom Radweg besser. Die Chancen stehen recht gut, denn bereits gestern hatten wir den Damm mit seinem losen Kies und Schotter verlassen und durften ab Mittag auf asphaltiertem Radweg fahren … vieeeeel besser!

Also hieß es, unserem Quartier, dem Hotel Maurer, Auf Wiedersehen sagen, die Route checken und uns auf den Weg machen.

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Kurz hinter Karlsruhe, bei Leopoldshafen, brachte uns die Fähre nach Leimersheim.

Entspanntes „Radeln“ 😉

Rheinquerung

Rheinquerung

Auf der anderen Rheinseite ging es recht unspektakulär, aber windgeschützt 😉 , Kilometer um Kilometer durch die Rheinauen flußabwärts. Die Sonne schien und alle waren einfach nur bester Laune.

Ein richtig super Radweg

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Und damit wir erst gar nicht wieder aus dem Trödelmodus rauskommen, gabs in der Nähe von Sondernheim bei strahlendem Sonnenschein am Rheinufer Kaffee und Kuchen. Es kann uns aber auch gut gehen! 😉

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Allerdings musste Fred hier sein ganzes Können beim Wenden von Bus und Hänger beweisen. So schön, wie der Rastplatz auch war, so eng war er auch und Fred konnte einfach nicht in Fahrtrichtung weiter, weil das eine Sackgasse war.

Ich war schwer beeindruckt, wie er dieses lange Gespann praktisch auf einem Weg gewendet hat! Respekt lieber Fred!

Wendemanöver am Rhein

Beim Durchstöbern meiner Bilder fällt mir auf, dass ich heute fast nur Fotos von unseren Pausen habe. Normalerweise knipse ich auf den Touren ja immer auch auf der Strecke wild rum, aber diesmal war das irgendwie anders. Wie schon auf den Donautouren, gibt es hier am Rhein auf der Strecke gar nichts wirklich Besonderes. Da ist einfach nur der Weg „das Ziel“. Für eine Blog-Geschichte aber leider nicht wirklich hilfreich 😉

Also werde ich gleich wieder von einer Rast in der Nähe von Mechtersheim, an einem Seitenarm des Rheins, schreiben, denn jetzt wurde es ganz verrückt, weil plötzlich die Hälfte der Mannschaft im Schatten im Gras lag und pennte! 😮

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Doch wie kriegt man so eine verschlafene Bande dazu, sich wieder in den Sattel zu setzen und zu Radeln? … Ganz einfach! … Man locke mit der Aussicht auf einen riesigen Eisbecher und 1-2-3! … schon gehts weiter 🙂

Und das war kein leeres Versprechen. Speyer war nicht mehr weit und dort gibt es ganz sicher ein Eiskaffee und endlich auch mal ein bisschen Kultur … Der Dom zu Speyer ist UNESCO Weltkulturerbe und selbstverständlich machen wir da Halt.

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Nach einer ausgiebigen Portion Geschichte und Kultur gab es dann aber auch das versprochene Eis, wobei der Eis-Milchshake von Michael, den das Eiscafe auf dem Markt in Speyer da gezaubert hat, eher an einen Eiseimer als an einen Eisbecher erinnerte 😉

Eisvariation in Speyer

Die restlichen Tageskilometer ging es bis Ludwigshafen sehr geruhsam und auf unkompliziertem Weg durch grüne Wiesen, wenn auch meist ohne Blickkontakt zum Rhein. Die Karte bzw. Routenaufzeichnung zeigt zwar, dass der Rhein in unmittelbarer Nähe war, aber die Bäume habe eine freie Sicht zum Fluss verhindert.

Auch das ist der Rheinradweg

In Ludwigshafen waren wir im B&B Hotel direkt am Bahnhof einquartiert. Für eine größere Gruppe, so wie wir es immer sind, ist es nicht ganz leicht, in kleineren charmanten Orten ein Hotel mit der passenden Anzahl Zimmern zu finden. Dies ist in größeren Städten auf jeden Fall einfacher, auch wenn die Hotels dann eher praktisch statt charmant sind 😉 .

B&B Hotel Ludwigshafen

Das Problem in großen Städten ist aber, dass es meist keinen vernünftigen Parkplatz für das Gespann gibt. Fred muss dann immer Nerven lassen, bis der passende Unterstellplatz für Bus und Hänger gefunden ist. In Ludwigshafen war das mal wieder eine echte Herausforderung.

Nicht immer leicht mit Gespann

Am Ende hat aber alles (wie immer 😉 ) funktioniert.

Gleich in der Nähe vom Hotel haben wir uns für die Abendfütterung einen netten Italiener gesucht (tialini). Im Restaurant war es zwar viel zu laut, aber draußen auf der Terrase konnte wir den Abend bei einem schönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.

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Ich muss unbedingt noch erzählen, dass der Italiener Pizzen mit einem Durchmesser von 46 cm (!!!) hatte. Und tatsächlich hat sich Bernd so ein Ding bestellt UND verputzt!!! Unglaublich … ich glaube, es hat auch ein bisschen weh getan 😉

46cm-Pizza … und vollständig verputzt! Resekt

Im Übrigen hatten wir heute beinahe unbemerkt Bergfest. Am Ende des Tages standen etwa 280 Gesamt-km auf dem Tacho (wobei sich die Angaben von Radler zu Radler immer irgendwie unterscheiden 😉 ).  Da die Tour insgesamt rund 550 km lang wird, war heute schon Bergfest, obwohl wir erst den dritten von sieben Radeltagen absolviert haben.

Download

 

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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