Finale

Finaltag. Irgendwie ist es jedes Jahr das Gleiche. Am Anfang denke ich immer: „Wie wird es wohl werden? Eine Woche auf dem Rad sitzen. So eine lange Zeit!“ Und dann vergeht die Zeit wie im Flug und der letzte Tag bricht an. Da schwingt dann doch immer eine Traurigkeit mit, dass es schon wieder (fast) vorbei ist… so auch heute.

Aber erst einmal haben wir im Schloss Neuwied ein herrlich opulentes Frühstück genossen…

stilvolles Frühstück im Schlosshotel Neuwied

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… bevor es ein letztes Mal ans morgendliche Wuseln ging. Inzwischen routiniert, als würden wir nie etwas anderes machen 😉

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Bevor wir heute in Bonn unsere Tour abschließen, wartete noch ein Highlight auf uns. Unser Weg führt an Andernach vorbei, wo es den höchsten Kaltwassergeysir der Erde zu bestaunen gibt. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Allerdings kommt man da nicht einfach so hin, sondern muss mit dem Schiff zum Namedyer Werth, einer Halbinsel, fahren, was wir selbstverständlich gemacht haben.

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Eine Eruption des Geysirs dauert etwa acht Minuten. Allerdings kann man das Schauspiel nur etwa alle 100 Minuten bestaunen. Der Antrieb des Geysirs ist natürliches Kohlendioxidgas; so ähnlich wie in einer geschüttelten Mineralwasserflasche.

Wenn man so vor dem „Steinhaufen“ steht, unter dem sich der Geysir „versteckt“, sieht das alles zunächst ziemlich unspektakulär aus. Aber in Aktion ist der Geysir echt imposant. Bevor er ausbricht, kündigt er sich durch ein tiefes Grollen aus den Tiefen des Gesteins an.

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Da man nur mit dem Schiff auf und wieder runter von der Halbinsel kommt, war dieser Ausflug ziemlich durchgeplant und nach 1,5 Stunden ging es für uns dann auch weiter Richtung Bonn… durch eine sanfte Hügellandschaft…

Rheinradweg durch sanfte Hügellandschaft

… bis zu unserem nächsten Kulturstopp, der Brücke von Remagen (Ludendorff-Brücke). In der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs war sie der erste alliierte Übergang über den Rhein. Am 17. März 1945 stürzte sie ein.

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Nach 6,5 Tagen auf dem Rad war deutlich zu merken, dass sich jeder über jede noch so kleine Pause und Ruhephase freute. Wir hatten ja schon weit über 500 km in den Beinen. So auch jetzt. Der Ruf nach einem Cafe an den Rheinpromenaden in Remagen wurde sehr laut … und erhört 😉

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Das Cafe unserer Wahl lag lauschig am Rhein und weil wir alle zusammen waren, beschlossen wir gleich hier unser obligatorisches Tourgruppenfoto zu machen. Wir waren zwar noch nicht in Bonn, aber da das Hotel in Bonn mitten in der Stadt liegt, wird das Zielfoto wohl irgendwo vorher bei der Einfahrt in Bonn am Rhein entstehen. Da aber Fred und Gabi mit Bus + Hänger schon zum Hotel vorfahren, wären sie nicht mit drauf.

Also haben wir uns für ein etwas vorzeitiges offizielles Tourabschlussfoto hier in Remagen entschieden. Ein Foto, auf dem alle drauf sind, die 2018 mit auf dem Rheinradweg sind.

Und das sind WIR:
Dietrich, Manfred, Anja, Bärbel, Gabi, Fred, Michael, Thorsten, Bernd, Asmus, Michaela, Werner

Radler der Himmelfahrtstour 2018 (Rheinradweg)

Radler der Himmelfahrtstour 2018 (Rheinradweg)

Nun galt es die letzten 20 km bis Remagen zu absolvieren. Jeder hing ein bisschen seinen Gedanken nach. Ich auch … und ich gestehe, dass ich auch ein klein wenig froh darüber war, dass wir Bonn bald erreichten. 7 Tourtage sind für mich, die ich zur Zeit eher nicht so viel mit sportlichen Aktivitäten am Hut habe, doch mehr als ausreichend 😉

Noch ein paar Burgen säumten unseren Weg, wie hier kurz vor Königswinter…

Burgen säumen den Rhein

… und dann waren wir in Bonn. Geschafft!

Für mich waren es insgesamt 540 km und meine Mitradler haben noch 20 km mehr absolviert.

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Es war eine wunderbare Tour und es fühlte sich super an, hier am Ufer des Rheins zu stehen und zu sagen: „Ich war dabei! 2018 am Rhein!“ Einen lieben Dank an meine Mitstreiter. Es war eine schöne Woche mit euch!

Zielfoto in Bonn

Nach diesem schönen Moment gepaart mit ein wenig Wehmut, wurde es noch einmal hektisch. Wie immer am Finaltag hieß es sofort nach der Ankunft am Hotel die Räder für die Abreise vorbereiten und in den Hänger packen.

Diesmal war es besonders wuselig, da das Hotel Europa, in dem wir heute in Bonn nächtigen, direkt an einer vielbefahrenen Kreuzung liegt und Fred im Parkverbot stand. Da hieß es also fix alles umpacken … ankommen können wir ja später 😉

Ich bin wirklich jedes mal aufs Neue schwer beeindruckt, mit welcher Routine und Professionalität der Hänger beladen wird. Ich denke jedesmal, das passt doch nie im Leben alles drauf! Und werde jedes Mal eines besseren belehrt… 😉

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Den Abend haben wir dann noch gemütlich ausklingen lassen, wobei wir da schon nicht mehr vollzählig waren. Gabi und Fred hatten bereits den Heimweg angetreten.

Der Vollständigkeit halber gibt es natürlich auch noch den Streckenverlauf für die finale Etappe.

Download

 

Kleiner Nachtrag:
Am nächsten Morgen (Sonntag) hieß es dann auch für uns in Bonn Verbliebene den Heimweg antreten. Einige fuhren mit dem Zug; der Rest mit Bus und Anhänger. Und es regnete! 🙁
Fast könnte man meinen, der Himmel weint …

Abschied

Damit endet mein Reisebericht zur Himmelfahrtstour 2018, die uns den Rhein entlang führte. Es war mir eine große Freude, mit euch zu radeln. Eine wunderbare Zeit, auch wenn wir diesmal nicht ganz unfallfrei über die Kilometer gekommen sind, so überwiegen doch die vielen schönen Erlebnisse.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Tour! Wenn ich dem Buschfunk glauben darf, wird es wohl erneut den Rhein entlang gehen. Dann von der Quelle in der Schweiz bis nach Breisach!

Also dann!
Bleibt gesund und: AUF WIEDERSEHEN 2019

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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