Burgen und Schlösser

Nach einer recht kurzen Nacht, bekam ich bei meinem morgendlichen Blick aus dem Fenster erstmal einen Schreck! Das würde doch mit dem blöden trüben Wetter heute nicht so weitergehen wie gestern?! 😮

Morgennebel in St. Goar

Morgennebel in St. Goar

Aber der Wettergott hatte ein Einsehen. Pünktlich zum Tagesstart strahlte der Himmel und versprach uns einen tollen sonnigen Tag auf unserer Fahrt über Koblenz nach Neuwied.

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Gemächlich ging es durchs Rheintal, vorbei an der einen oder anderen Burg (ich möchte echt nicht in so einem Kasten wohnen… viel zu ungemütlich und groß und kalt 😉 ) … aber nett anzusehen, wie hier die Burg Maus in Wellmich

Burg Maus bei Wellmich

… oder Burg Marksburg bei Braubach

Burg Marksburg bei Braubach

Und irgendwo zwischen diesen beiden Burgen haben wir die Rheinschleife bei Boppard passiert. Ehrlich gesagt habe ich erst später beim Durchsehen der Fotos so richtig realisiert, dass wir an der Rheinschleife sogar halt gemacht hatten. Da war ich wohl wirklich nicht gut auf die Streckenführung vorbereitet 😮

Natürlich kennt jeder dieses herrliche Panorama von oben auf die Rheinschliefe, aber radelt man unten auf ebener Erde, dann ist die Stelle irgendwie gar nicht so spektakulär.

So sieht die Rheinschleife von oben aus:
(Quelle: Wiki.Media)

Rheinschleife bei Boppard von oben

Ich jedenfalls bin beim Kurbeln und Quatschen unten auf dem Radweg fast unachtsam dran vorbei gefahren 😮 😉 .

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Nach weiteren gemütlich 20 km waren wir dann in Koblenz am Deutschen Eck. Genauer gesagt, an der künstlich geschaffenen Landzunge, an der die Mosel in den Rhein fließt.

Deutsches Eck; Mündung der Mosel in den Rhein

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Natürlich ist das nicht die einzige Besonderheit vom Deutschen Eck. Den Meisten ist sicherlich das überdimensionale Reiterstandbild vom Deutschen Kaiser Wilhelm I als Hauptattraktion bekannt.

Reiterstandbild vom Deutschen Kaiser Wilhelm I.

Nachdem wir der Geschichte genug Aufmerksamkeit geschenkt hatten 😉 , ging es aber weiter. Heute war – wegen dem Brückentag – einfach ziemlich viel Gewusel am Deutschen Eck und wir hatten alle viel mehr Lust auf einen ruhigen Kaffee oder ein Eis.

Von Koblenz waren es dann nur noch etwa 15 km bis Urmitz bei Neuwied, unserem heutigen Etappenziel, auf denen wir noch diese prachtvolle alte Eisenbahnbrücke in Urmitz passierten.

Urmitzer Eisenbahnbrücke

Und dann stand es vor uns, das Schlosshotel Neuwied. Na das war ja mal eine Herberge! 😉

Schlosshotel Neuwied

Schlosshotel Neuwied

Der Ehrlichkeit halber muss ich aber sagen, dass wir im Gästhaus und nicht im Schloss untergebracht waren. Aber toll anzusehen ist es allemal. Wer hätte das so mitten auf dem Land erwartet? Echt mondän! 😉

Leider musste ich mich dann ziemlich schnell für den Rest des Abends rausnehmen. Mir war plötzlich hundekalt und irgendwie war ich mit einem mal fix und alle. Vermutlich noch ein paar Nachwirkungen vom Sturz. Also hieß es für mich früh zwischen die Kissen krabbeln und erholen für den Finaltag.

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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