Ein stiller Tag

Ein stiller Tag. Ja, das war er heute, und das war eigentlich überhaupt nicht so geplant 😉 .

Heute Morgen war es schon vor dem Lehenhof in Luftenberg beim morgendlichen Wuseln recht beschaulich. Alles geht inzwischen fast routiniert (im Vergleich zum ersten Tag) und wir waren pünktlich unterwegs.

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Die diesjährige Tour entlang der Donau ist bisher irgendwie merkwürdig. Sie ist nicht schlecht, aber sie ist irgendwie auch nicht wirklich spannend. Wir fahren einfach nur diesen wirklich super ausgebauten flachen Radweg entlang. Es gibt einfach rechts und links nichts wirklich Interessantes zu sehen. Nicht viel, was sich lohnen würde, zu beschreiben.

Donauradweg … super ausgebaut, aber nicht wirklich spannend.

 

Donauradweg … super ausgebaut, aber nicht wirklich spannend.

So auch heute. Traditionell ist die Etappe am Donnerstag immer etwas kürzer, weil am Männertag (ok; die offizielle Bezeichnung ist natürlich Christi Himmelfahrt) viel Zeit mit Pausen und der Einkehr in Biergärten oder Weinwirtschaften verbracht werden soll, um ein wenig zu feiern. Und so sollte es auch heute sein. Aber irgendwie ging da gar nichts. Kein Biergarten oder Weinwirtschaft lag so richtig einladend am Wegrand. Es war einfach nichts los. Als ob sich alle verkrochen hätten, um an diesem Feiertag drinnen werkeln.

Das Aufregendste war am Vormittag noch das Wasserkraftwerk in Wallsee-Mitterkirchen.

Wasserkraftwerk Wallsse-Mitterkirchen

Aber so richtig viel hat man (naturgemäß) von der ganzen Anlage nicht gesehen und so sind wir nach der Fütterungspause auch gleich weiter.

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Nach dem Wasserkraftwerk und einer (mal wieder 😮 ) sehr sehr breiten Flussführung, wurde das Tal bei Oberbergen / Wiesen langsam enger und das Auge hatte mal wieder etwas Abwechslung. Leider bot auch der Himmel inzwischen ziemlich viele Wolkentürme, die aber zum Glück nicht dazu führten, dass wir im Regen fahren mussten.

Die Donau wird wieder etwas schmaler …

In Grein haben wir unser ideales Plätzchen für den nächsten Boxenstop gefunden.

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Quasi am Radweg sind wir über dieses Lokal am Campingplatz gestolpert. Hier im Restaurant Donaublick herrschte wuseliges Treiben und war somit der ideale Ort für uns, ein wenig länger zu verweilen. Es duftete herrlich nach gegrilltem Fisch – Steckerlfisch, um genauer zu sein. Der Fisch wird auf einen Holzstab gesteckt, mit Kräutern gewürzt und dann kopfüber über Holzkohle gegrillt. Hmmmmmmm…. lecker 😉

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Und ein paar Lebensweisheiten hatte das Lokal auch noch parat … 🙂

Lebensweisheiten aus Grein (vor dem Gasthaus Donaublick)

Leider können Gabi und Fred dieses Jahr nicht bis zur letzten Etappe und bis zum Tourabschluss bei uns bleiben. Das ist schade, aber manchmal lässt sich eben nicht alles unter einen Hut bringen. Morgen am Freitag reisen die beiden wieder heim. Und so wurde es Zeit für ein gemeinsames Erinnerungsfoto der Himmelfahrtstour 2017. Unser launiger Rastplatz hier in Grein war einfach der perfekte Ort dafür. Und das war es, das Himmelfahrtsteam 2017:

Tourteam 2017: Thorsten, Anja, Manfred, Bärbel, Dietrich, Gabi, Asmus, Rolf, Sigi, Klaus, Bernd

 

Tourteam 2017: Thorsten, Anja, Manfred, Bärbel, Fred, Gabi, Asmus, Rolf, Sigi, Klaus, Bernd

Ganz spontan haben wir uns nach unserer Pause hier in Grein entschieden, mit der Fähre auf die andere Seite nach Wiesen überzusetzen. Normalerweise sind wir ja konsequent die Nordroute des Donauradwegs gefahren, aber die Auskunft vom Wirt war, dass der Abschnitt ab hier auf der Südseite wesentlich interessanter ist. Also haben wir unsere Räder und uns auf die Fähre gepackt und haben uns auf die andere Seite der Donau schippern lassen.

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Ab Wiesen ging es gemächlich, wenn auch noch einmal mit einer kleinen Rast (wir hatten ja keine Eile 🙂 )…

Worüber die beiden wohl fachsimpeln?

… weiter bis zum Ziel unserer heutigen Tour in Persenbeug. Der Gasthof Böhm sollte unser Quartier sein.

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Das Feiern an Christi Himmelfahrt scheint in Österreich absolut nicht üblich zu sein. Selbst im Gasthof hatten wir großes Glück, dass es bis 20:30 Uhr eine offene Küche gab. Wir konnten zwar den Abend im lauschigen Innenhof verbringen, aber die Getränkeversorgung musste quasi im Voraus erfolgen. Na egal, es ging auch so und wir hatten alle einen schönen, wenn auch etwas kühlen Abend.

Dieser sehr stille und irgendwie auch langsame Tag mit einer schönen kurzen Tagesetappe von etwa 70 km ging mit einem Spaziergang zur Donau zu Ende. Auf der gegenüberliegenden Flussseite konnten wir die abendlich angestrahlte Stadtsilhouette von Ybbs und einen wilden Himmel genießen.

Stadtsilhouette von Ybbs

Ich hoffe, dass der Tag morgen etwas spannender Wird. Trödeln und einfach vor sich hinradeln ist zwar schön, aber auf so einer Radtour will ich ganz gern auch mal etwas aufregendes sehen. Hoffen wir also auf morgen … es wird durch die Wachau gehen. Es würde mich schon sehr wundern, wenn uns da nicht eine große Portion Reizüberflutung bevorsteht 🙂

Und das war sie, unsere heute Etappe am Männertag.

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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