Nebeltour zur Antoniuskapelle

Ja ich weiß, einen ähnlichen Tourtitel gab es erst vor kurzem für einen Wanderbericht. Aber was soll ich machen?! Dieser Herbst scheint mehr Nebel als Sonne zu bieten und so sollte es auch heute sein. Nach dem furiosen Sonnentag gestern war heute eher graues Schmuddelwetter angesagt.

Ich hatte noch einen Urlaubstag. Und auch heute stand eine von Harry geführte Tour durch das Kaisertal (für den Thiersee’er Tourismusverband) auf dem Programm. Da haben wir uns doch gleich wieder kurzerhand für eine weitere Wanderung verabredet. Wie schon die beiden vorangegangen Tourtage gab es keine weiteren Gäste, die mit wandern wollten, so dass wir wieder allein unterwegs waren. Ich hatte echt so ein Glück, dass ich die ganzen drei Wandertage quasi meinen privaten Bergführer hatte!

Unser Ziel heute war die Antoniuskapelle im Kaisertal. Dafür wollten wir den breiten und bequem zu wandernden Weg am Fuße der beeindruckenden Gipfel des Kaisergebirges nehmen.

Der Parkplatz am „Basislager Harmonie“ in Kufstein (oder besser gesagt in Eichelwang) war heute um 13 Uhr unser Treffpunkt. Und bevor es auf den breiten bequemen Wanderweg ging, mussten erst an die 300 Stufen den Kaiseraufstieg hinauf überwunden werden. 😮 … Da braucht es eine ganze Menge Puste!

Das hat erstmal einen ganze Weile gedauert; aber wie immer … irgendwann bin auch ich oben 😉

Zum Glück hörte der Regen auf, der in der Mittagszeit eingesetzt hatte. Ich glaube das war meine erste Wandertour, die ich ein Stück weit mit dem Schirm zurückgelegt habe. Aber es nützt ja nichts! Ständig die Regentropfen im Gesicht zu haben ist auch doof. Und da wir auf breiten Forstwegen unterwegs waren, hatten wir auch immer eine Hand frei für den Schirm. Der Wettergott hatte aber irgendwann ein Einsehen und drehte den Wasserhahn zu.

Nachdem wir den Wald über der Kaiserbachklamm verlassen hatten, führte unser Weg auf freier Fläche weiter und bot uns ein wunderbares – wenn auch vernebeltes – Bergpanorama zu unserer rechten Seite. Harry hat mir die ganzen Gipfel aufgezählt. Er konnte sie alle benennen. Nur ich habe mir keinen einzigen davon gemerkt 😮 … und daher war ich froh, als ich am Pfandlhof diese Gipfelübersicht gesehen habe.

Bergprofil

Bergprofil

Ich konnte dann die Gipfel zwar immer noch nicht zuordnen, aber ich weiß, welche es grundsätzlich gab 😉

Den ganzen Nebel fand ich irgendwie überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil! Er hat dem Ausblick (und damit auch den Fotos) etwas so wunderbar mystisches verliehen. Es war auch nicht so, dass der Nebel stehenblieb. Ständig quoll er aus irgendwelchen Tälern hervor oder über die Gipfel hinweg und verdeckte den Blick oder ließ wieder ein Stück frei werden.

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Nach etwa 4,5 km hatten wir dann die Antoniuskapelle erreicht. Sie ist die wohl bekannteste und meistfotografierte Kapelle Österreichs und wurde im Jahre 1711 erbaut. Eingehüllt in die Nebelschwaden und bewacht von den Berggipfeln hat sie aber auch etwas sehr anziehendes romantisches an sich.

Nach einer ausgiebigen Fotozeit machten wir uns wieder auf dem gleichen Weg zurück. Es war inzwischen auch ein bisschen kühl und wir wollten unbedingt noch im Pfandlhof einkehren und einen leckeren Topfenstrudel samt heißer Schokolade genießen. So quasi als Tour- und Urlaubsausklang. Und weil Harry so davon geschwärmt hat, wollte ich mir das auch nicht entgehen lassen. Und was soll ich sagen?! Er hatte recht. Es war soooo lecker 😉

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Und das war sie, unsere entspannte und sehr nebelige Abschlusstour:

Download

 

Danke Harry („hiking harry“), für diese wunderbaren drei Tourentage und ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse auf deinen Fernreisen.

 

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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