Heidequerfeldein

Heute war es mal wieder Zeit für eine kleine Mädels-MTB-Runde. Das Wetter versprach schön zu werden und damit ideal für so eine Querfeldeinrunde in der Dresdner Heide.

Schon die Anfahrt nach Radeberg, zum Collos-Radsportladen (unserem Treffpunkt), ist für mich immer so ein schönes Runterkommen … kleinere ruhigere Wege; das Licht beobachten, wie es in herrlichen Grüntönen durch die Bäume schimmert.

Farbenspiel

Farbenspiel

Gegen 14 Uhr ging es für uns, Stephanie, Diana, Genia und mich, raus aus Radeberg und rechts weg in die Dresdner Heide. Nur schnell weg von der Straße. Erstmal ein paar Eingewöhnungsmeter auf einem breiten Forstweg und dann etwas tiefer rein. Kleine verschlungene Wege…

Auf verschlungenen Pfaden

Auf verschlungenen Pfaden

Es ist schön, dass die Dresdner Heide für Radler komplett befahrbar ist. Keine Sperrungen, wie in anderen Gebieten Deutschlands. Ein achtsamer Umgang mit der Natur ist natürlich selbstverständlich. Und ich ärgere mich immer wieder, wenn ich im Wald weggeworfene Plastikbecher und anderen Müll entdecke, den Wanderer oder Radfahrer so auf einfache Art und Weise „entsorgen“ 😮 Respektvoller Umgang mit der Natur sieht wirklich anders aus!

Vorbei an den Hofewiesen und der neu eröffneten Einkehrmöglichkeit sind wir hinein in einen (wie hat Stephanie den genannt?): „… etwas welligen Trail“ 😉 … Als ich auf der Strecke war, kamen Erinnerungen hoch. Ja, der Steingründchenweg, oder auch Brückenweg! Vor fast zwei Jahren hab ich das erste Mal eine MTB Runde in der Dresdner Heide gedreht und bin doch sofort in den sogar herrlichen ausgeschilderten Steingründchenweg rein. Na ja … und fast im Bach gelandet 😉 … Auch jetzt war der Weg nicht weniger herausfordernder. Uff … über Brücken, durch enge und mit dichten Sträuchern bewachsene uneinsehbare Kurven! Dann schmale verwurzelte Stellen, die sich links abschüssig Richtung Bach durch die Gegend schlängeln. Und dann auch noch kurz und steil berghoch. Neeeee … das war mir zwischendrin zu viel. 😮 Absteigen. Ein Stückchen schieben und weiter. 😉 Ich glaube den Weg muss ich wirklich mal öfter fahren, denn eigentlich ist er als Trail super interessant. Aber wenn man nicht weiß, was um der nächsten Kurve so kommt, ist flüssiges Fahren schwierig. Besonders – wenn man wie ich – noch nicht so ganz geländersicher ist. 😉 Da hilft wohl echt nur … üben, üben, üben! Da ich auf dem Trail zu sehr mit meiner Vorwärtsbewegungstechnik beschäftigt war, gibt es keine persönlichen Impressionen, aber dank Internet findet sich dieses schöne Video, dass den Trail zeigt:

Wie es sich gehört, wurde in unserer kleinen Gruppe immer gewartet, wenn einer mal etwas langsamer fuhr und mehr Zeit brauchte. So macht Fahren in der Gruppe Spaß.

Und dann stand auch ein bisschen Landschaftskultur auf dem Plan. In der Dresdner Heide gibt es ja einen Wasserfall, genauer gesagt, den Priesnitzwasserfall, den meine Mitradelmädels nicht kannten. Also war das unser nächstes Ziel … war auch gar nicht weit weg vom Steingründchentrail … UND es gab sogar einen kleinen Trail dahin. Also nichts wie los … wie immer einfach schön:

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am Priesnitzwasserfall

am Priesnitzwasserfall

Na ja, und weil wir schon mal bei Lieblingsplätzen in der Dresdner Heide waren, sollte es jetzt zu meinem zweiten Lieblingsplatz (neben dem Wasserfall), dem Stausee, gehen. Aber natürlich nicht direkt, sondern schön über kleine Wege und Reitpfade. Das sind vielleicht nicht so verwurzelte spektakuläre Trails, aber nicht weniger anstrengend. Und da es die letzten Tage immer wieder geregnet hat, waren die Wege ganz schön schlammig … da muss man echt aufpassen, dass man nicht vor lauter auf den Weg achten, vergisst zu treten. Denn auch bei Schlamm gilt (wie bei Wurzelpassagen): treten, treten und das Rad laufen lassen … Ja ja; ich weiß. Klingt easy, ist es aber nicht immer. Ich kämpfe ja auch immer wieder damit, nicht stecken zu bleiben 😉  Der Stausee war auch heute wieder ein herrlicher Ort um zu verweilen. Einfach schön:

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Dann ging unsere MTB-Runde durch die Dresdner Heide zu Ende, bzw. unsere Wege trennten sich, denn ich wollte zurück nach Dresden und Radeberg wäre die andere Richtung gewesen.

Was für ein schöner entspannter Samstag Nachmittag. Wieder einmal ist mir bewusst geworden, was für ein tolles Radelgebiet ich mit der Dresdner Heide quasi direkt vor meiner Haustüre habe. Perfekt geeignet, wenn man einfach mal abschalten und in der Natur unterwegs sein will.

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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