Sonne satt … einfach herrlich! (von Donauwöhrt nach Vohburg)

Was für ein Morgen! Das die Sonne scheint, gab es ja schon die ganze Woche, aber heute war es sogar schon am frühen Morgen warm! Es war gar nicht nötig, drei oder vier Stofflagen übereinander anziehen. Herrlich! Und es sollten bis 20 Grad werden.

Wettervorhersage für Freitag (06.05.2016)

Wettervorhersage für Freitag (06.05.2016)

Wer hätte das noch vor einer Woche gedacht?! Na ja, wie heißt es doch? Wenn Engel reisen … 😉

Die allgemeine Müdigkeit, die sich gestern breitgemacht hatte, haben alle gut überstanden und so ging es heute – nach dem üblichen morgendlichen Wuseln – von Donauwörth vom Posthotel Traube  los Richtung Vohburg, über Neuburg und Ingolstadt. Ein Blick auf die Streckenkarte machte klar, dass uns der Weg heute wieder relativ lang abseits der Donau entlang führt.

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Bärbel und ich beim Kartenstudium

Ich mag das eigentlich nicht so gern. Durch Ortschaften zu fahren ist zwar nett, um mal ein Cafe für eine Cappuccino-Pause zu finden, aber insgesamt mag ich mehr den direkten Weg in Flussnähe. Es gab sogar die Überlegung, an manchen Stellen den Radweg zu verlassen und direkt an der Donau zu fahren, denn das geht meistens ganz gut, auch wenn es nicht der offizielle Weg ist. Im Übrigen haben wir heute „Zuwachs“ bekommen. Thomas, der uns vor zwei Jahren auf unserer Tauber-Altmühl-Tour so herrlich beköstigt hat, ist die heutige Etappe mit uns gefahren.

Heraus aus Donauwörth ging es eine ganze Zeit auf dem Radweg parallel zur Bundesstraße. Kleine fiese Hügel haben den Puls gleich mal etwas höher schlagen lassen. Und so war mir – neben der Hilfe durch die Sonne – relativ schnell richtig dolle warm. Nach noch nicht einmal einer Stunde haben wir das Hotel + Schloss Leitheim (in Leitheim) entdeckt.

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Von dort hat man einen wundervollen Blick über die Donauauen (auch wenn ich die Donau selbst gar nicht gesehen habe … lt. Karte musste sie da sein 😉 )

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Aber wir mussten weiter. Es nutzt ja nichts. Heute wollten wieder ca. 80 km bewältigt werden. Aber es lies sich wirklich ganz gut fahren. Wenn einem die Sonne so auf die Arme und Beine scheint (ja; ich bin heute das erste mal in dieser Saison mit kurzem Trikot und halblanger Hose gefahren) und der Weg vernünftig ist, dann ist auch ab und an ein fieser Wind zu ertragen.

Etwa ab Merxheim bis Bertoldsheim konnten wir dann endlich wieder in direkter Nähe der Donau oben auf dem Damm fahren. Das war zwar eine ziemlich staubige Angelegenheit, aber der Blick auf die Donau war einfach so schön und hat für alle Staubwolken entschädigt. Eine kleine Pause im frischen grünen Gras am Donauufer musste da ganz einfach sein.

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Das Wasser glitzerte von der Sonne und die Schwäne fühlten sich (wie ich) sichtlich wohl.

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Danach war erst einmal wieder Schluss mit Radfahren und gleichzeitig Donau gucken, da wir über Land und weg von der Donau weiter mussten. In diesem Abschnitt waren ein paar ganz schöne Hügel drin 😮 . Wenn man sich so an das schöne gleichmäßige Rollern gewöhnt hat, zwicken diese Hügel ganz schön in den Beinen 😉 Aber dafür gab es – wenn wir nicht gerade über staubige Kalksteinwege und in sehr heftig scheinender Sonne gefahren sind – auch tolle Waldabschnitte, die für die Mühe wieder entschädigten

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Und nach all diesen fiesen Hubbelchen und staubigen Wegen hatten wir uns einen Cafe in Neuburg, mit seinem tollen Schloss, verdient.

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Über Ingolstadt (unserer letzten größeren Stadt heute) ging es dann zum Quartier in Vohburg. Ingolstadt hat einen schöne Uferpromenade, an der man wirklich schön mit dem Rad fahren und die Breite der Donau genießen kann. Die Fahrt in die Innenstadt haben wir uns erspart, da dies immer mit sehr viel Verkehr zusammenhängt und darauf haben heute alle keine richtige Lust gehabt. Aber das fahren am Ufer war auf jeden Fall sehr entspannend.

Auf der Uferpromenade in Ingolstadt

Auf der Uferpromenade in Ingolstadt

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Von Ingolstadt aus ging es dann direkt zu unserem heutigen Quartier. Und auf diesem Abschnitt der heutigen Tour war die Donau wieder immer irgendwie in sichtbarer Nähe …

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… und der Staub auch 😉

Nach 80 km haben wir unsere heutige schön rollende Etappe geschafft. Der Gasthof Stöttner-Bräu in Vohburg ist heute unsere Herberge.

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Und in diesem wunderbaren Biergarten haben wir dann den herrlichen Sonnentag und den lauen Abend in aller Gemütlichkeit ausklingen lassen.

Hier haben wir den Tag gemütlich beendet

Hier haben wir den Tag gemütlich beendet

Ich haben den Tag heute (nach dem gestrigen kurzzeitigen Schwächeln) sehr genossen. Keine Hektik; keine schweren Beine und Sonne als wäre bester Hochsommer.

Und wie immer gibt es hier die ganze Strecke zum Nachfahren (auch wenn wir nicht immer den offiziellen Radweg gefahren sind):

Download

Und dieses kleine Fundstück (unser heutiger Meldeschein) habe ich auch noch aufgegabelt. Jetzt weiß ich ja Bescheid 😉

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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1 Antwort

  1. Andreas Ossler sagt:

    Hi Anja,
    habe deine Berichte mit großen Interesse verfolgt.Das hast Du wieder suuuuuper gemacht!
    Jetzt bin ich aber sowas von neideisch. Ich kenne die Ecke ziemlich gut,habe eine weile in Ulm gelebt.
    Hoffe bis bald

    liebe Grüße Andreas

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