Müde (von Gundelfingen nach Donauwörth)

Heute hatte ich wirklich einen Durchhänger. Ich war schon am Morgen müde (trotz dem es heute erst um 8 Uhr Frühstück gab) und wäre am liebsten im Bett geblieben. Schon beim morgendlichen Wuseln vor dem Hotel Sonne in Gundelfingen stand ich ziemlich lustlos in der Gegend rum.

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Aber das war bisher bei jeder Tour so ähnlich. Nach drei Tagen Radeln (was ich ja nicht gewöhnt bin) brauche ich immer mal eine Ruhephase. Und da war es ganz schön, dass unsere Tour heute bis nach Donauwörth nur schnuckelige 48 km lang (ok… kurz) war.

Die Sonne schien schon wieder am frühen Morgen herrlich. Ich hatte sogar damit geliebäugelt heute mal die kurzen Hosen rauszuholen, es aber dann doch gelassen, denn frisch war es trotz blauem Himmel und Sonne. Pünktlich um 9 Uhr ging es los … und ich musste ein bisschen schmunzeln. Offensichtlich hatte nicht nur ich heute das Bedürfnis nach einer ruhigen kurzen Tour. Alle waren ein bisschen langsamer und ruhiger unterwegs. 😉

Die Strecke war heute ziemlich unspektakulär, um nicht zu sagen langweilig. Ich fotografiere ja normalerweise ständig vor mich hin, aber heute hatte ich echt so meine Schwierigkeiten. Der Radweg führte sehr lange gar nicht an der Donau entlang und die Ortschaften, durch die wir geradelt sind, waren zwar nett, aber ich hatte einfach nicht das Bedürfnis zu fotografieren. Dieser blühende prachtvolle Busch hier, hat mich dann noch am ehesten aus meinem Trödelmodus „herausgerissen“ 😉

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Traditionell sind wir am Donnerstag zu Christi Himmelfahrt ja immer auf der Suche nach Biergärten oder Weingütern, um so diesen Tag der kurzen Strecke schön entspannt zu verbringen. Natürlich auch heute. Aber da wir schon seit 9 Uhr unterwegs waren, waren die Festzelte und Dorflokale noch nicht richtig in Fahrt. War gar nicht so üppig, auch wenn wir doch zwei Einkehrgelegenheiten gefunden haben (denn ganz ohne geht es dann doch nicht 🙂 ).

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Die Donau hat inzwischen auch ihr sehr wandelbares Gesicht abgelegt. Während sie auf den ersten 200 km immer wieder von schmalem Flüsschen zu breiterem Strom und allen möglichen Varianten dazwischen wechselte, hat sie seit gestern Abend eine gleichbleibende ziemlich unspektakuläre Breite. Ich finde das ein bisschen schade, auch wenn ich trotzdem sehr gern am Wasser radle.

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Eine echte Herausforderung heute war der Wind. Natürlich gab es den auch schon seit Montag, aber heute war er ganz besonders lästig. Die ganze Zeit hatten wir starken Wind; und zwar nicht als Rückenwind, sondern immer schön von vorn oder von der Seite. Das war echt entnervend und ich war froh, dass ich mich immer irgendwie in einen Windschatten schmuggeln konnte, sonst wäre ich womöglich noch richtig zickig geworden 😉 … was im Übrigen auch nichts genutzt hätte … ich weiß! 😉

Gegen 15 Uhr hatten wir unsere kurze Strecke geschafft und konnten unser Quartier im Posthotel Traube in Donauwörth beziehen. Ich habe allerdings nur schnell meine Klamotten im Zimmer abgeladen und dann sind wir (zumindest Gabi, Bärbel, Manfred, Thorsten und ich) schnurstracks in das nächste Eiscafe auf dem wunderschönen Marktplatz von Donauwörth gepilgert. Das Wetter war so herrlich. Das erste mal in diesem Jahr habe ich auf einer Sonnenterrasse gesessen und genüsslich eine Eisschokolade verdrückt. Wie Urlaub 😉

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Doch dann war es Zeit für eine Runde ausruhen. Ich war ziemlich müde und auch durchgefroren. Trotz des strahlenden Sonnenscheins habe ich im Wind oder an schattigen Stellen ganz schön gefroren. Die Temperaturen waren zwar schon sehr schön, aber eben immer noch nicht warm. Nur wenn die Sonne da war, gab es wohlige Wärme.

Leider bin ich dann aus meiner Müdigkeits-Schlafphase nicht mehr richtig rausgekommen. Ich bin beim Abendessen fast eingeschlafen. Daher war für mich der Abend dann auch schnell zu Ende … Schlafenszeit 🙂

Das war unsere heutige kurze und relativ unspektakuläre Tour über asphaltierte Straßen und Schotterwege:

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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1 Antwort

  1. Thomas sagt:

    Ein wenig durchhängen ist doch verständlich. Gut ausschlafen und Freitag einen schönen Tag genießen.

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