Mädelstour durchs Seifersdorfer Tal

… und dann hab ich sogar noch ein völlig ungeplantes MTB Training in der Heide gekriegt. Quasi ein Dreiklang aus WarmUp, Gegend gucken und (unerwartetem) Auspowern am Ende 😉 … aber schön der Reihe nach!

Heute war es endlich wieder soweit. Das Team von Collos Radsport Radeberg hat uns Mädels zu einer MTB Tour ins Seifersdorfer Tal eingeladen. Ich wollte da schon immer mal hin. Ist ja eigentlich gar nicht so weit weg von mir. Einmal quer durch die Dresdner Heide und schon bin ich da. Aber wie das so ist  mit den Plänen; manchmal braucht man einfach jemanden, der einen mitzieht. Und heute war das der Fall … und sogar der Wettergott wollte heute mitspielen. Spätestens ab Mittag war Sonnenschein angesagt. Da die Startzeit mit 11 Uhr sehr moderat und morgenmuffelfreundlich angesetzt war 😉 konnte ich ein wenig länger schlafen und dann in aller Ruhe die 10 km durch die Dresdner Heide nach Radeberg zum Bikeladen von Collos radeln. Schon jetzt war am Farbenspiel der Bäume zu ahnen, dass es ein schöner sonniger Tag werden wird.

Wunderbares Maigrün in der Dresdner Heide

Wunderbares Maigrün in der Dresdner Heide

Gegen 10.30 Uhr war ich am Laden und die ersten Mädels waren schon da. Wer wollte konnte ein wenig im Laden stöbern, ein MTB ausleihen, oder das eigene schnell noch mal prüfen lassen. Auch ich habe schnelle Hilfe für mein nicht ganz funktionstüchtiges Twinloc-System bekommen. Ein großes DANKE dafür!

Und nach dem obligatorischen Startfoto…

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… ging es für uns 10 Mädels dann auch schon los, auf die kleine, aber feine Runde, auf der uns Stephanie führte.

Das Seifersdorfer Tal ist ja eigentlich ein angelegter Landschaftsgarten und nicht einfach nur ein schönes Waldtal. Ich gestehe, dass ich das zunächst nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Ich dachte (nachdem was ich bisher so darüber gehört hatte), dass es sich einfach nur um ein schönes Ausflugsziel handelt. Aber weit gefehlt. Nach der Runde und meinen Eindrücken musste ich daheim direkt nachlesen, denn es gab auf der Runde einfach zu viele schöne und bewusst angelegte Plätze.

Gleich in Radeberg ging es rechts hinein in das Gelände und entlang der Großen Röder auf immer schmaler und auch mal wurzelig werdenden Pfaden. Da musste jeder von uns zehn Mädels erstmal seinen Rythmus finden. Ich fahre ja in der Gruppe sehr gern am Ende. Das hat den Vorteil, dass ich niemanden behindere, wenn ich doch mal anhalte, um mich meiner Fotoleidenschaft hinzugeben … so wie hier 😉 :

Seifersdorfer Tal

Seifersdorfer Tal

Ich kann einfach nicht durch so eine tolle Gegend das erste Mal fahren und so gar keine Momente einfangen. Da war es mein Glück, dass wir alle ganz entspannt und nicht im Leistungsmodus unterwegs waren. So konnte ich nach jeder Fotopause schnell wieder aufholen 🙂 Und das waren so einige Momente

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Vorbei an der Grundmühle und der Marienmühle kamen wir immer tiefer in das angelegte Gartengelände im Seifersdorfer Tal. Immer mehr säumten schön angelegte Brücken und Statuen unseren Weg. Das Seifersdorfer Tal ist der älteste deutsche Landschaftsgarten, der am Ende des 18. Jh. im romantischen Stil von Christina von Brühl konzipiert und angelegt wurde. Noch bevor die Sächsische Schweiz zum Ausflugsziel wurde, strömten die Romantiker unter den Dresdner Bürgern in das Seifersdorfer Tal. Der Landschaftsgarten befindet sich etwa zwischen der Grundmühle und der Niedermühle nahe Seifersdorf (Wachau). Egal ob zu Fuß oder entspannt mit dem Rad, hier gibt es auf jeden Fall etwas zu entdecken … wenn man sich die Zeit dafür nimmt.

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Und so ganz nebenbei gab es auch einen kleinen knackigen Singletrail mit einem ziemlich steilen Stück, den ich so nie entdeckt hätte, wenn Stephanie uns den nicht gezeigt hätte. Wer den nicht fahren wollte, konnte entspannt die Straße weiter auf Asphalt fahren; so dass sich niemand überfordert fühlen brauchte. Ich selbst habe mich heute mal für den Trail entschieden … hatte Lust drauf:

Ein kleiner knackiger Trail mit steiler Abfahrt

Ein kleiner knackiger Trail mit steiler Abfahrt

Nördlich von Schönborn haben wir dann das Seifersdorfer Tal verlassen (auch wenn es noch ein kleines Stückchen weiter gegangen wäre) und uns … über einen Feld- und Wiesenweg … auf den Rückweg gemacht.

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Und das waren die zehn Collos Womens Ride Mädels auf ihrer Tour durch das Seifersdorfer Tal (aufgenommen auf dem Rückweg in Liegau-Augustusbad). War eine wirklich sympathische Truppe … gerne wieder!

Mädels vom Collos Womens Ride

Mädels vom Collos Womens Ride

Mädels vom Collos Womens Ride

Mädels vom Collos Womens Ride

Da das Tal nicht wirklich lang ist (etwa 7-8 km) waren wir nach schönen entspannten 90 Minuten (und etwa 18 km) wieder zurück im Collos Laden, wo eine liebevoll vorbereitete Stärkung auf uns wartete (DANKE Stephanie!!!).

Stärkung nach der Tour

Stärkung nach der Tour

Und wer wollte, konnte sich noch ein bisschen im Schlauch- und Reifenwechseln üben. Ich habe mir das heute mal geschenkt, da ich langsam nach Hause radeln wollte (es sollte anders kommen! 😉 ). Vor dem Laden hat mich allerdings Udo (der Chef vom Collos-Radsportladen) angesprochen, ob ich mich anschließen und mit ihm und Daniel zurück nach Dresden fahren will. Vielleicht noch ein paar Schlenker durch die Dresdner Heide? Falls ich keinen Zeitdruck hätte. Klar habe ich JA gesagt. Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Wegen und Strecken durch die Heide.

Und dann ging es los! Zuerst noch einen etwas breiten Weg und dann rein ins Gelände auf schmale Pfade und Trails. Uff … das hat mich ganz schön gefordert, aber echt Spaß gemacht (auch wenn ich zwischendrin nicht wirklich mit Udo und Daniel kommunizieren konnte, weil ich mit meiner Atmung zu tun hatte 😮 ). Ich wollte ja unbedingt mithalten. Ich traue mich als MTB – Anfängerin ja noch nicht unbedingt alles allein zu fahren, aber wenn vor mir jemand fährt, der mir zeigt, dass es geht, dann geht immer viel mehr. Und das hat mit den beiden Jungs echt gut funktioniert. Für die beiden war das vermutlich Kinderfasching 😉 … die Abfahrten haben ganz gut geklappt. Lediglich schmale verblockte und/oder sehr verwurzelte Pfade, die auch noch irgendwie am Hang liegen kriege ich (noch) nicht hin. Da muss ich noch üben.

Herausforderung auf dem Flößertrail

Herausforderung auf dem Flößertrail

Vielleicht ergibt es sich ja, dass ich eine Übungsgruppe finde. Wäre schon schön. Nach etwa 20 km hat sich Udo dann von mir verabschiedet – und ich war fix und alle, aber sehr zufrieden! 🙂 Diese unerwartete Strecke zum Auspowern hat mir richtig Spaß gemacht. Was für ein Tourabschluss!

Im Trödeltempo bin ich dann – mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht – noch die restlichen 5 km nach Hause geradelt. Und hier gibt es (wie immer) die ganze heutige abwechslungsreiche Tour:

Download

 

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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