Mal eben zur Elbe und den Berg wieder rauf

Nachdem ich gestern zu Fuß in der Sächsischen Schweiz durch das Polenztal unterwegs war, hatte ich heute das dringende Bedürfnis eine Runde mit dem Rad zu drehen. Ich bin mehr oder weniger seit Weihnachten nicht wirklich mit dem Rad unterwegs gewesen und es wurde echt mal wieder Zeit. Die Sonne schien (und das ist sehr wichtig, da ich – zugegeben – eine Schönwetterfahrerin bin 🙂 ) und außerdem musste ich mal testen, ob wenigstens noch ein bisschen Kondition über den Winter übrig geblieben ist. Ich will Anfang April eine Wochenendtour durch den Harz mitmachen und der ist bekanntlich alles andere als flach. Also MTB gesattelt und los ging es durch die Dresdner Heide Richtung Weißig und dann den Alten Bahndamm entlang bis nach nach Schönfeld zum Schlossteich.

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Da war nichts Besonderes, sondern einfach nur radeln, um wieder in die Gänge zukommen. Nach einer kurzen Pause, um die Sonne ein wenig auf die Nase scheinen zu lassen, ging es weiter. Nach der Bewältigung von noch ein paar wenigen Höhenmetern ging es fix abwärts Richtung Pillnitz.

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Die Meixstraße den Borsberg hinunter hatte es echt in sich! Dicke fette Pflastersteine, von denen ich trotz Fully-Federung jeden einzelnen gespürt habe 😉 und ziemlich steil. Vermutlich gibt es parallel auch schöne Trails, die man mit dem MTB fahren kann, aber leider kenne ich mich in den Hängen des Borsberges nicht so gut aus und meine „Wanderung mit Rad“ am Borsberg ist mir auch noch sehr präsent 🙂 . Wenn ich irgendwann mal mehr Fahrtechnik beherrsche, werde ich mich auf jeden Fall mal wieder auf Entdeckungstour am Borsberg begeben. Aber heute musste die Hubbelstraße reichen.

Und dann war ich unten an der Elbe. Ich bin ja immer wieder begeistert, aber bei Sonnenschein ist die Schlossanlage Pillnitz einfach ein Traum.

Schlossanlage Pillnitz

Schlossanlage Pillnitz

Schloss Pillnitz ... immer wieder schön

Schloss Pillnitz … immer wieder schön

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Nach einer ausgiebigen Trödelei in der Schlossanlage, die zum Glück in der Wintersaison keinen Eintritt kostet, musste ich mich dann langsam wieder auf den Heimweg machen. Klar hätte ich jetzt den sanfteren Rückweg an der Elbe entlang und dann über die Dresdner Heide wieder hinauf zum Weißen Hirsch nehmen können, aber ich hatte mir ja ein Bergtraining eingebildet. Und das hieß im Klartext, da wo ich runtergefahren bin, wollte ich auch wieder rauf. Na ja, nicht die Pflasterstein-Hubbelstraße, sondern ein bisschen daneben, aber eben wieder am Borsberg hoch. Soweit so gut … noch ein bisschen nette Häuschen am Wegesrand gesichtet,

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… und dann stand es da, dieses Schild mit der Zahl drauf, bei der ich erst einmal anhalten und meinen Schreck verdauen musste. 😮

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20% Steigung!!! Natürlich wusste ich, dass ich … wenn ich rasant runter fahre … auch irgendwie diese Steigung wieder hoch muss. Aber 20%!!! Uff! … Aber kneifen gibts nicht. Ich hatte es ja so gewollt. Also hieß es ‚Kette links‘ und los! Ich habe gefühlt alle 50m mit hängender Zunge angehalten, weil ich nicht mehr konnte. Und Anfahren am Berg ist auch nicht gerade witzig. Und ich war heilfroh, dass mir so gut wie keine Autos auf der schmalen Straße begegnet sind … so wie ich da hoch rumgeeiert bin, hab ich oft die ganze Straßenbreite gebraucht. Aber irgendwann (nach einer gefühlten Ewigkeit) war auch ich (ohne zu schieben) oben und bin den Bahndamm zurück über die Dresdner Heide, wo ich noch ein bisschen abseits der breiten Wege im Matsch ‚gespielt habe‘ 🙂

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Doch bevor es endgültig nach Hause ging, musste ich einfach noch an meinem Lieblingsplatz in der Dresdner Heide vorbei; dem Stausee. Dieser Platz ist für mich immer wieder so ein schöner friedlicher Ort, der zum Innehalten regelrecht auffordert.

Stausee in der Dresdner Heide

Stausee in der Dresdner Heide

Auch wenn es nur 40 km waren und meine Oberschenkel ganz schön Schmollmodus aktiviert haben, war es eine herrliche Runde.

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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