Schrammsteingekraxel

Die Weihnachtstage sind vorbei, zum Radfahren ist es mir irgendwie zu kalt und doch habe ich das unbändige Bedürfnis, mich zu bewegen. Ich muss das viele Weihnachtsessen wieder von den Hüften bekommen. 🙂 Und irgendwie habe ich schon seit einigen Tagen diese Idee von einer Wanderung in der Sächsischen Schweiz. Ende Oktober / Anfang November bin ich mit Freunden mit dem Rad die Nationalparkroute von Ostrau nach Hinterhermsdorf im Kirnitzschtal gefahren und das war ein tolles Erlebnis. Und schon damals habe ich gedacht, dass es sehr schön sein muss, noch einen „Gang“ rauszunehmen und durch den Nationalpark zu wandern.

Und da ich auch noch Besuch von wanderbegeisterten Freunden bekomme, war das die perfekte Gelegenheit meine erste Wanderung in der Sächsischen Schweiz überhaupt zu absolvieren. Zeit wird es ja auch. Ich lebe nun schon so lange hier in Dresden und habe es bisher noch nicht geschafft, in diesem wunderbare Fleckchen Natur zu wandern. Also flugs eine Wanderkarte besorgt und (zur Sicherheit 😉 ) noch eine Route für das Handynavi geklickt und dann war alles bereit.

Mit dem Auto ging es von Dresden bis zur Schrammsteinbaude an der Straße von Bad Schandau nach Ostrau. Mütze, Handschuhe und eine große Kanne heißen Tee eingepackt und rein in den Wald. Gleich zum Warm werden ging es ordentlich aufwärts, so dass die Kälte in den Gliedern rasch verflogen war.

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Und sehr schnell ging es dann auf den Malerweg und rein in die Felsformation der Schrammsteine. Das war schon ein fantastischer Anblick. Die Schrammsteine sind ja nicht nur ein paar punktuelle Felsen, sondern eine langgestreckte Felsgruppe, so dass es wirklich ein Einstieg DURCH die Schrammsteine war.

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Zu Füßen der Schrammsteinformation ging es weiter Richtung Schrammsteinaussicht. Doch diese Aussicht gibt es nicht so ohne weiteres. Da gilt es schon ein paar Stufen zu erklimmen. Zuerst waren es noch normale mit Holzplanken abgestütze Waldbodenstufen

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… doch dann galt es steilere Eisenstiegen zu überwinden. Aber das sieht „schlimmer“ aus, als es wirklich ist. Der Wanderpfad ist wirklich super gut gesichert und gepflegt. Da kommen selbst Wandernovizen, wie ich einer bin, locker durch.

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Noch ein klein wenig über Felsen gekrabbelt und dann waren wir oben. Auch wenn sich die Sonne heute anfangs etwas schwer tat, war der Ausblick einfach der Wahnsinn.

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So schön die Aussicht auch war; so war es doch etwas windig und kühl und wir haben ziemlich bald unseren Weg fortgesetzt. Dieser führte uns auf relativ gleichbleibender Höhe bei Sonnenschein durch den Wald den Gratweg entlang.

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Und es dauerte nicht lange, bis es für uns die nächste atemberaubende Aussicht auf einer großen Plattform gab. Die Sicht ist zwar etwas diesig, aber einen Eindruck von der Großartigkeit bekommt man allemal:

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Mit all diesen Bildern im Kopf sind wir völlig entspannt unseren Weg weitergewandert. Natürlich waren wir nicht allein auf dem Weg, aber das ist auch nicht zu erwarten. Dafür ist die Sächsische Schweiz einfach ein zu beliebtes Wanderziel. Nach reichlich 7 km haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht und das bedeutete ein allmählicher Abstieg. Schmale Wege und Stiegen … immer machbar … und ein Erlebnis.

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Einen Großteil des Rückweges haben wir auf einem ziemlich breiten Forstweg (Zeughausweg) zurückgelegt, bei dem es keine so spektakulären Blicke mehr gab. Aber beim Übergang von den schmalen Wanderpfaden zum breiten Forstweg hatten wir zum Abschluss Gelegenheit die Affensteine von einer ganz anderen Perspektive zu sehen … eine völlig glatt in den Himmel ragende Felswand. Beeindruckend.

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Nach reichlich 4 Stunden waren wir wieder zurück an der Schrammsteinbaude und haben uns erst einmal etwas leckeres zu Essen gegönnt und in Erinnerungen geschwelt. Und hier gibt es die ganze Tour zum Nachwandern. Der Rückweg wurde bei dieser Variante nordlich gewählt.

Schrammsteinwanderung Variante 1

Download

 

Da ich die Schrammsteintour am folgenden Tag noch einmal gelaufen bin, und für den Rückweg die südliche Rückroute über den Elbeleitweg gewählt habe, gibt es hier auch diese Wegaufzeichnung. Bei dieser (etwas kürzeren) Variante war der Einstieg in den Rückweg (über die Rotkehlchenstiege) allerdings eine Herausforderung. Da bin ich quasi auf dem Hosenboden eine Steintreppe heruntergerutscht, weil mir das auf zwei Füßen doch etwas zu steil war 😉

ziemlich abenteuerlich ... aber machbar ;-)

Aber wie bei der Variante mit dem nördlichen Rückweg, ist auch der Elbleitweg (Rückweg) ein breiter Forstweg ohne große Besonderheiten.

Schrammsteinwanderung Variante 2

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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