Ein Spiel aus Licht und Farbe

Ein goldener Oktober … so sagt man doch … ja, das sollte der heutige Samstag wirklich werden. Der Wetterbericht versprach Großartiges. Und ich hatte eine Verabredung 😉 … der Collos Radsportladen in Radeberg hatte zu einer MTB Runde in die Dresdner Heide eingeladen … nur für Mädels. Hörte sich gut an. Die Heide ist ja quasi mein Revier vor der Haustür und ich freue mich immer auf neue Tourideen. Und wenn ich nebenbei auch noch nette Leute kennenlerne … um so besser. Ich musste mit!

Ganz entspannt ging es in den Samstag, auch wenn der Blick aus dem Fenster erstmal eine ganz dicke Nebelsuppe bereit hielt. Doch schon als ich 9.30 Uhr auf meinem MTB saß und die ersten Meter durch die Heide Richtung Radeberg rollte, bekam ich einen ersten Eindruck davon, welches Spiel von Licht und Farben heute auf dem Plan stand. Herrlich und fast ein bisschen mystisch

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich bin die 11 km nach Radeberg erst auf ’nem breiten Forstweg quer durch die Heide und dann weiter auf der B6 gefahren. Aber zu dieser relativ frühen Samstagsmorgenstunde war das ganz angenehm … niemand da. Und nach meinen Aufwärmkilometern gab es erstmal von Stephanie im Collos-Laden einen herzlichen Empfang. Langsam trudelten alle Mädels ein und liebevoll bereitgestelltes Obst und Getränke dienten dem akklimatisieren und unterstützen die ersten Plauderminutem zum Kennenlernen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich war ja das erste mal dabei (wie noch so manch andere) und natürlich schaut man (Frau) dann erstmal, wie sich das denn so anfühlt. Sind da die Sportasse, oder vielleicht doch einfach Hobbyradler? Werde ich mithalten können (oh ja … genau diese Fragen rattern lustigerweise allen Gruppenneulingen durch den Kopf. Und dabei gilt bei Gruppenausfahrten eine eherne Regel: Es wird auf jeden gewartet und der Langsamste bestimmt das Tempo! Genau so ist es … und nur so macht es Spaß (auch wenn niemand gern hinten sein mag 😉 )

Kurz nach 11 Uhr ging es endlich los. 19 Mädels wollten die Dresdner Heide erobern und bei herrlichem Licht, Sonne und Herbstfarben ein paar schöne Stunden auf breiten Reifen genießen. Ein klein wenig ging es noch auf der Landstraße zurück Richtung Dresden, und dann sehr schnell rein in die Dresdner Heide. Zum Eingewöhnen kurbelten wir auf  einem breiten Forstweg (Kreuzriegel) und so hatte jeder ein bisschen Zeit zum Plaudern, oder zum Anschluss finden. Nachdem es auf dem Mittelweg schon etwas schmaler wurde, hat sich die Truppe dann auf dem Steingründchenweg geteilt. Wer wollte (und vor allem, wer schon etwas sicherer auf dem MTB war, ist den Steingründchentrail (Steingründchenwasser) gefahren. Der Rest ist außen rum. Da ich vor fast genau einem Jahr, als ich das allererste mal auf dem MTB saß, genau diesen Steingründchentrail gefahren und fast im Bach gelandet bin 😉 … habe ich diesmal die sicherere Variante gewählt und bin mit außen rum.  Ich hatte heute irgendwie mehr Lust auf Licht und Farbenspiel anstatt Techniktrail.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach ein paar (mehr 🙂 ) Metern hügelaufwärts ging es in den Pfeilhaustrail. Da ich den schon kenne, wusste ich, wie ich den fahren kann. Eigentlich eine schöne flowige Abfahrt. Ich war schwer beeindruckt, wie Mädels, die das erste mal auf einem MTB saßen und dann schon so cool die schmalen Wege gefahren sind. Respekt … und im Zweifel gilt eh: absteigen und schieben! Da wir aber alle ziemlich eng hintereinander gefahren sind, hieß es ohnehin immer mal wieder die Bremse ziehen und Platz lassen. Stresst den Vorausfahrenden sonst viel zu sehr.

IMG_5590

Am Ende vom Pfeilhaustrail ging es in östlicher Richtung zum Wolfshügel, wo sich die Truppe wieder teilte. Die eine Hälfte wollte eine ziemlich steile und schmale Abfahrt nehmen … na ja; und der Rest fuhr draußen rum. Ich auch … und ich habe auch noch behauptet ich weiß wo’s lang geht! 😉 Wusste ich ja auch, wenn wir nicht wieder – so wie ich schon so oft an dieser Stelle – die falsche Abzweigung genommen hätten. Statt einfach auf dem Fensterchenweg gerade aus über einen Hügel drüber zu fahren, sind wir um den Hügel drumrum. Der Weg sah ja nett aus. Bis … ja; bis er nicht mehr da war. Aber dafür ein fieser steiler und unbefahrbarer Hügel den wir hoch musste 😮 … Nutzt ja nix. Warum einfach, wenn’s auch mit Schieben geht 🙂 . Nachdem die ganze Truppe wieder zusammen war, ging es völlig entspannt weiter durch den Wald, und da ist mir quasi zufällig mein Lieblingsbild vom heutigen Tag vor die Kamera geraten.

Licht-Farbenspiel vom Feinsten

Und Zeit für ein Gruppenfoto musste natürlich auch sein. Das also waren die 19 Mädels, die an diesem herrlichen Herbstsamstag die Dresdner Heide mit dicken Reifen erobert haben … und ich mitten drin 🙂 Hat wirklich Spaß gemacht.

IMG_5588

Bevor es wieder zurück nach Radeberg zum Ausgangspunkt der Tour ging, sind wir noch am Stausee vorbei geradelt. Ich liebe diesen Ort. Der Stausee strahlt immer eine solche Ruhe aus und im Herbstlicht noch um so viel mehr.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach 30 km schöner Heideradelei sind wir alle wieder heil in Radeberg angekommen. Und ja … es war eine entspannte Tour. Kein Gehetze. Mitunter hab ich am Hügel ganz schön geschnauft, aber das ist bei mir ja nichts Neues. Ich habe nette Mädels kennengelernt und hoffe, dass es nicht die letzte gemeinsame Tour war. Nur bei einem bin ich immer hin und hergerissen. In einer Gruppe kann man nicht immer einfach so anhalten und fotografieren. Das geht einfach nicht 😉 … Aber da sind diese herrlichen Momente. Licht. Farben! Ich musste mich ganz schön zusammenreißen, nicht ständig vom Rad zu springen, aber zum Glück sind ja ein paar Aufnahmen drin gewesen.

Und wie immer gibts hier zum Nachfliegen, Nachfahren und Download die ganze Strecke – quer durch und rundherum um die Dresdner Heide:

Download

Ein ganz lieber Dank geht an Stephanie, Josi und Sandra, für die Organisation, die Tour und die Fotos. Sehr gerne wieder.

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

Das könnte Dich auch interessieren …

1 Antwort

  1. Thorsten sagt:

    Da hattet ihr ja wunderbares Wetter! Im Harz war es leider nicht ganz so schön 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.
Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung!

Schließen