April, April … bis der mal weiß, was er will!

Was für eine Vorosterwoche! Von strahlend blauem Himmel und Sonnenschein bis zu Schnee und Eisregen war alles dabei. So frustrierend. Seit einer Woche habe ich Urlaub und diesmal in heimatlichen Gefilden. Und was hatte ich mir alles vorgenommen! Ich wollte meine Heimatgegend rund um Dresden mit dem Rad erkunden. Raus! Den noch jungen, aber doch schon spürbaren Frühling genießen 😉 Und dann? Nichts mit Radeln! Es regnete, stürmte und schneite die ganze Woche. Und es war kalt! Neee … so radelvernarrt bin ich dann doch nicht! Blieb nur warten. Es sollte ja besser werden! Sagt(e) der Wetterbericht!

Und am Karfreitag … ich war kurz davor einen ausgewachsenen Lagerkoller zu kriegen … war die Aussicht endlich mal so, dass ich eine Tour wagen konnte. Zwar nicht besonders warm (5 kühle Grad), aber ab und zu gab es wenigstens ein paar Sonnenstrahlen. Also wieder schön die „Wind- und Wetterschutzschicht“ in Form von wärmenden Klamotten angelegt 😉 und los ging’s mit dem Rennrad runter auf den Elberadweg. Ich hoffte so sehr, dass das kalte Wetter die ganzen Spaziergänger davon abhielt, den Elberadweg zu stürmen und ich ein wenig freie Fahrt hatte. Und tatsächlich … fast niemand unterwegs. Herrlich … in die Pedale treten und die vereinzelten Sonnenstrahlen genießen. Auch wenn sie sich nie so richtig entschließen konnten, länger zu bleiben.

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Mein Ziel war heute mal die Bastei. Also nicht direkt hoch zur Bastei, sondern die Stelle, wo man am Elberadweg so einen wunderbaren Blick auf die Felsformation hat. Als ich im Sommer 2014 mal so einen spontanen Tagesausflug gemacht habe, fand ich diesen Anblick einfach nur toll. Und ich hatte Lust drauf, das wieder mal zu sehen. Und die 30 km bis zum Ziel waren ja ganz ok und im zeitlichen Rahmen. Musste ja auch wieder zurück (zugegeben; ich bin mal wieder ziemlich spät losgefahren 😉 ).

Allerdings hatte ich auf dem Radweg ab und an heftige Sorge, dass ich mir einen Platten einfangen könnte. Da es in der letzten Woche heftigst gestürmt hat, lagen auf dem Radweg noch Unmengen von Holzbruch von abgeknickten Ästen. Aber zum Glück ist nichts passiert. Ich habe zwar inzwischen gelernt, wie man einen Platten behebt und Werkzeug etc. habe ich auch dabei, aber ich muss das nicht unbedingt haben 🙂 Und dann war ich endlich am Ziel und hatte sogar Glück! Ein klitzekleines bisschen Sonne gönnte mir einen wunderbaren Blick auf die Bastei.

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Doch all zu lange konnte ich nicht bleiben. Es wurde nämlich ganz schön frisch und … zur Abwechslung … gabs dann auch noch einen blöden Eisregen und Wind. Da hilft nur die quietschgrüne Regenjacke anziehen (an der Ausrüstung scheitert’s irgendwie nie 😉 ), Zähne zusammenbeißen und weiter…

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Irgendwann war ich dann auch wieder zurück in Dresden. Die Sonne hat noch mal einen Zahn zugelegt und ich konnte einen herrlichen Blick auf die Elbhänge genießen.

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Allerdings brauchte ich diese Motivation auch ganz dringend! Zum Schluss der Tour muss ich nämlich immer da hoch auf den Hügel. 🙁

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Zugegeben, jeder eingefleischte Radler würde sagen: ‚Pfff … nun mach dir mal nicht in’s Hemd! Diese reichlich 100 Höhenmeter sind doch nur Pipifax!‘ 😉 … Na ja, ich hab’s nun mal (noch) nicht so mit den Anstiegen, aber das wird auch noch. Also habe ich alle meine Kräfte mobilisiert und los. Die Grundstraße hoch bis zum Ende … ging dann doch ganz passabel! Nur eine klitzekleinen Pause 😉 .

Und das war die ganze Karfreitagstour.

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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