Gegen das Wintergrau

Heute musste ich einfach raus. Nach einer Woche endloser Telefonkonferenzen (auch ‚liebevoll‘ TelKo genannt 😉 ), Unmengen noch wegzusortierender E-Mails und einem endlos grauen Himmel musste ich heute Nachmittag einfach raus und ein paar Kilometer kurbeln. Ich war kurz davor einen Lagerkoller zu kriegen. War es doch tatsächlich schon wieder einen Monat her, dass ich auf dem Rad gesessen habe. Und am kommenden Sonntag will ich auch noch einmal eine Ausfahrt mit den Hallzigern machen. Einem sympathischen Verein von Hobbyradlern aus der Nähe von Leipzig, die z.B. auch die Historica veranstalten. Die Sonntagstour soll über 46 km gehen, und da wollte ich doch vorher noch mal testen, ob ich das noch schaffe. Meine letzten Touren waren alle mit dem MTB und da sind die Strecken wesentlich kürzer … wenn auch nicht weniger anstrengend! 😉

Also hieß es Notebook zugeklappt, quietsch-grüne Radklamotten an (bring Farbe in’s Leben) und rauf auf’s Rad. Heute sollte es mal zur Abwechslung das Rennrad sein 😉 … Strecke machen.

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Nur der Himmel war nicht wirklich zu beeindrucken. Es war zwar nicht richtig kalt (12° sind eigentlich für diese Jahreszeit recht erträglich). Aber der Himmel blieb ziemlich grau. Und es war echt windig. Und das die ganze Strecke. Obwohl … es gab Momente, da hatte sogar der graue Himmel etwas faszinierendes … Wolkenschieber in Reinform.

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Die Strecke war gar nicht so spektakulär. Ich bin mal wieder den ‚Alten Bahndamm‚ bis Dürröhrsdorf…

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…und dann einen kleine Erweiterung über Dohna und Porschendorf gefahren. Dann gings auch schon wieder zurück. Hier wie immer die ganze Strecke.

Download file: Wintergrau.gpx

Das Wetter hatte ganz gut gehalten. Lediglich die letzten 15 Minuten bin ich im Sprühregen gefahren. Aber richtig nass bin ich nur durch einen ’netten‘ Autofahrer geworden. Wenn man Rennrad fährt, lässt es sich nicht vermeiden, auf der Straße zu fahren. Ist nicht immer angenehm. Weder für Radler, noch für Autos. Aber so ein netter Autofahrer war der Meinung, direkt neben mir volles Rohr seine Scheibenwaschanlage zu starten. Und wenn ich evtl. bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass dabei die Hälfte vom ‚Chemiewasser‘ garantiert nicht auf der Autoscheibe landet… jetzt wusste ich es! Sie landete nämlich in meinem Gesicht! 🙁 … Danke lieber Autofahrer!

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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2 Antworten

  1. Thorsten sagt:

    Na du bist aber fleißig!
    Da müssen wir uns auf der nächsten Himmelfahrtstour aber warm anziehen…
    Ich hoffe, du kommst nicht mit dem Rennrad 😉

  2. Anja Keller sagt:

    Nein, das Rennrad steht nicht auf dem Plan. Aber ich würde – im Fall des Falles – selbstverständlich immer warten 😉

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