Wanderung mit Rad

Heute wollte ich es noch einmal wissen. Mit meinem Leih-MTB wollte ich mal eine neue Strecke testen. Der Borsberg tauchte bei meinen Recherchen immer wieder auf, und ein guter Freund hat mich auch noch ein bisschen mit der Nase drauf gestoßen. Mein bisheriges Radelrevier war doch eher die Dresdner Heide. Da ist doch der Borsberg eine neue tolle Herausforderung. Ganz in meiner Nähe! Über die Elbhänge; Richtung Pirna

Leider ist es ja gar nicht so einfach, eine vernünftige Mountainbike Strecke für eine Anfängerin wie mich zu finden. Die sind ja nicht wirklich ausgewiesen. Da ist es doch ganz gut, im Internet Hilfe zu suchen. Und dort bin ich fündig geworden … lockere 35 km ( 🙂 !!! ich sollte es inzwischen eigentlich besser wissen 🙂 ). Und das sollte die ganze Tour werden:

MTB Elbhang - Borsberg

… sieht doch gut aus! Mal eben was für den Sonntag Nachmittag 😉

Los ging’s es in der Dresdner Heide, Richtung Bühlau, um nach Loschwitz zu kommen. Erst einmal ein bisschen hoch hinaus, und kurz vor dem Wachwitzer Höhenpark  gab es diesen tollen Blick Richtung Dresdner Heide.

Auf der Höhe ... kurz vor dem Wachwitzer Höhenpark

Das war doch ein schöner Einstieg. Aber nur der Anfang. Ziel war ja der Wald! Mitten rein. Wanderwege. Kleine Pfade 🙂 Also weiter quer durch Loschwitz, rein in den Wachwitzer Höhenpark. Das Wetter und die Lichtreflexe waren toll!

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Nach ein bisschen verfahren und Weg finden war ich endlich auf der richtigen Spur … rein in den Wald. Natürlich erstmal wieder hoch … alte Weisheit der MTBer: wer runter will, muss vorher eben doch erst mal hoch 😉 Mit ein bisschen Pause gings ganz gut. Und dann war auch schnell ein erster kleiner Pfad in Sicht. Inzwischen sehe ich da diese kleinen Seitenwege und freue mich darauf, dort lang zu fahren.

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Anders als in der Dresdner Heide, ging es hier auch schon mal abwärts … und das auf solchen schmalen Wegen.

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Und es ging erstaunlich gut. Und vor allem deswegen, weil in meinem Hinterkopf immer wieder diese kleine Stimme auftauchte … Hintern aus dem Sattel / Gewicht nach hinten verlagern / Bremse lösen / Weich fahren…  ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber ich bin wirklich gut runter gekommen. Dazwischen gab es sogar einige Stufen / Absätze zu überwinden … und ich hab‘ mich getraut 🙂

Nach dem ersten Waldintermezzo kam mit dem Wachwitzer Grund ein bisschen ‚Ausblick‘ … auch zum Dresdner Fernsehturm.

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Doch meine schön geplante Route führte gleich wieder tief in den Wald. Keine schweren Pfade. Einfach radeln. Abseits der Forstautobahn … begleitet von ein paar Wanderern. Einfach schön.

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Und am Ende dieses entspannten Pfades ging es raus aus dem Wald. Abwechslung. Ein schöner Sonntag!

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Und so hätte es weiter gehen können. Rein in den Wald. Raus aus dem Wald. Den ganzen Nachmittag. Doch leider… zwischen diesem Wunsch und der Realität lag da noch der Helfenberg, bzw. mein Navi, dass meinte, ich müsse da am Berg (OK: Hügel) rumkraxeln. Und wenn mein Navi das meint, dann mache ich das auch 🙂 … keine so gute Idee, wie sich herausstellte. Zunächst ging es durch einen kleine Park in Helfenberg… schön anzusehen. Und nach ein paar Metern sah es auch noch nach einem schönen Waldweg mit etwas Gefälle aus:

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Also nichts wie rein. Der Nachmittag war ja noch jung 😉 Doch es dauert nicht lange und der Pfad wird etwas anspruchsvoller… Wurzeln. Steine. Sehr schmaler Weg dazu…. uff.

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Das war mir dann doch etwas viel, und ich habe mich erst mal für’s Schieben entschieden. Dahinter wird schon wieder ein für mich fahrbarer Pfad kommen. Ganz sicher. Geht ja nicht anders 😉 Aber da war der Wunsch echt mehr ‚Vater des Gedanken‘ … es wurde nicht besser! Eher noch schwieriger.

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Übrigens: ich war immer noch am Schieben! An Fahren war für mich echt nicht mehr zu denken. Zumal es neben dem Pfad dann doch ziemlich nach unten ging. Neee … absolut nichts für mich.

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Nach etwa 800 m Schieben in die eine Richtung, habe ich mich für’s ‚Zurückwandern‘ entschieden. Der Weg war nur noch Wurzeln und auch noch bergauf … keine Ende in Sicht.

Kapitulation! Umkehren. 🙁
Mir war das dann doch zu gefährlich.

Also alles wieder zurück zu einer rettenden ‚Treppe‘ bzw. zum zivilisierten Abstieg vom Hügel.  Von unten sah das gar nicht so schlimm aus  – aber am Berg ist es dann doch etwas anders 😉 . Aber ich komme wieder! Ganz sicher. Brauche nur ein bisschen mehr Training!

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Nach diesem ‚Wanderausflug‘ wollte ich dann doch nicht mehr in den Wald und den Heimweg durch den Wald nehmen. Runter vom Berg und entlang der Elbe (Elberadweg) zurück nach Hause. Das war dann mein Plan B. Entspannt nach Hause. Und als ich dann an der Elbe war und diesen Sonnenuntergang einfangen konnte

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… war ich dann auch wieder mit dem Tourabschluss versöhnt 😉
Und das ist sie nun, die von mir bewältigte (Teil)Strecke …

Download file: Wanderung.gpx

Und beim nächsten Mal wird’s ein Stückchen mehr. Ganz sicher. Nur  erst mal nicht am Helfenberg entlang, sondern gleich Richtung Borsberg! Dort will ich noch in 😉

 

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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