Auf der Suche nach dem Zentauren

Ja tatsächlich, es gibt hier in unmittelbarer Nähe einen richtigen Zentauren … na ja, also in Stein gehauen. Ich hatte bei Google Earth gesehen, dass es dieses Exemplar in der Dresdner Heide gibt, weil dort ein Bild gepostet war. Aber ich hatte nicht die geringste Ahnung davon. Und heute, bei diesem herrlichen Spätherbstwetter – blauer Himmel –

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… musste ich einfach raus und auf die Suche gehen. Und es gab noch einen anderen Grund. Mein neues Familienmitglied sollte endlich seine ‚Jungfernfahrt‘ absolvieren. Ja, ich habe mir das MTB zugelegt, das ich in den vergangenen Wochen auch schon getestet habe. Wir (also ich und das MTB) sind so gut miteinander klar gekommen, dass ich einfach „zuschlagen“ musste. Ich bin mir sicher; wir werden viele tolle Touren fahren.

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Und heute sollte es also dann mal die Suche nach dem Zentauren sein … und noch ein bisschen weiter. Zum Glück gibt es ja Navi und so hatte ich ziemlich schnell eine Idee, wo sich dieses Fabelwesen befinden könnte. Auf in die Heide … und ich bin gar nicht weit gekommen, und musste schon wieder anhalten und fotografieren. Die Heide sah heute schon wieder so ganz anders aus, wie vor einigen Wochen.  Ist ja klar …. Irgendwann fällt auch das letzte Blatt vom Baum. Aber trotzdem so schön …

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Es ist schon verrückt. Ich wohne nun schon so lange hier. Gleich gegenüber von der Heide. Eigentlich nur ein Katzensprung und doch habe ich erst in diesem Jahr wirklich bewusst angefangen, die Dresdner Heide zu erkunden. Ein wirklich tolles Gebiet … immer anders. Und dann hat mich auch noch dieser toller Aussichtspunkt überrascht. Ganz in der Nähe und oberhalb der Mordgrundbrücke. Bei klarem Wetter muss man einen tollen Blick über Dresden haben.

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Leider war es heute etwas diesig, so dass ich das gar nicht so richtig einfangen konnte. Aber ein bisschen kann man die Weite erahnen.

Und dann hatte ich ihn gefunden, den Zentauren „Chiron“ (korrekt steht auf dem Erklärschild „Kentaur Chiron“)

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Und der steht wirklich fast an der Bautzener Straße … zumindest im Herbst und Winter hätte ich ihn sehen können. Aber besser spät als nie 😉

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Somit hatte ich ja eigentlich das Tagesziel erreicht, aber natürlich noch gar keine Lust, den Rückweg anzutreten. Das Wetter war immer noch toll. Zwar war es ziemlich kalt, aber wie heißt es: „es gibt kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung ….“ 🙂 (ich musste heute sogar meine Mütze rausholen, damit meine Ohren nicht zu sehr frieren 😉 ). Also habe ich mich wieder auf mein Rad gesetzt und bin tiefer rein in die Dresdner Heide.  Inzwischen sehe ich ja schon Wege und Pfade, auf die ich vorher nie geachtet habe … und traue mich auch sie zu fahren. Das macht echt Spaß – auch wenn es ganz schön anstrengt.

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Heute war es schon eine Herausforderung die kleineren Wege zu fahren. Da lag eine ganze Menge nasses Laub auf dem Boden, Matsch und dann darunter auch manchmal noch Wurzeln. Ich will ja nicht behaupten, dass ich die ganze Strecke gefahren bin … ein bisschen Schieben war auch dabei. Und zum Schluss bin ich dann auch noch einen richtigen Singletrail gefahren. Den unteren Teil vom ‚Kuhschwanz‘ musste ich heute fahren. Mal sehen, ob ich noch ein bisschen was behalten hatte, von meinem Training und meiner letzten Ausfahrt.

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Zugegeben, zu Beginn sieht der ‚Kuhschwanz‘ nicht sehr besonders aus, aber wenn es etwas anspruchsvoller wird, kann ich ja nicht anhalten und fotografieren. Das geht nun wirklich nicht 🙂 ! Da heißt es fahren und genießen 😉

Doch jeder Trail geht auch mal zu Ende und für mich wurde es langsam Zeit, nach Hause zu fahren.

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Wurde es ja doch schon bald dunkel. Es ist eben Herbst. Da ist die helle Tageszeit schnell vorbei…

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Nach reichlich drei Stunden Ausfahrt in der Dresden Heide war ich dann doch recht froh zu Hause zu sein und meine ziemlich kalten Zehen aufwärmen zu können. 😉 Und das war meine heutige Strecke auf der Suche nach dem Zentauren und auf Heidepfaden. Nicht sonderlich lang, aber eine schöne Tour – zum Auftanken!

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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2 Antworten

  1. Stephan sagt:

    ein Fully……es lebe der Komfort. Auf Dauer bestimmt die richtige Entscheidung 🙂

  2. Anja Keller sagt:

    Oh ja! Mein Rücken hat sich schon nach der ersten Tour bedankt UND ich fahre über kleine Absätze und Stufen, die ich mich mit Hardtail vermutlich nicht so getraut hätte

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