Der Herbst steht auf der Leiter, und malt die Blätter an…

… Ein lust’ger Waldarbeiter
Ein froher Malersmann

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Er kleckst und pinselt fleißig
Auf jedes Blattgewächs
Und kommt ein frecher Zeisig
Und schwupp, kriegt er auch ’nen Klecks

Der Herbst steht auf der Leiter
Und malt die Blätter an
Ein lust’ger Waldarbeiter
Ein froher Malersmann

Die Tanne spricht zum Herbste
Das ist ja fürchterlich
Die andern Bäume färbste
Was färbste nich‘ mal mich?

Der Herbst steht auf der Leiter
Und malt die Blätter an
Ein lust’ger Waldarbeiter
Ein froher Malersmann

Die Blätter fallen munter
Und finden sich so schön
Sie werden immer bunter
Am Ende fall’n sie runter

Der Herbst steht auf der Leiter
Und malt die Blätter an
Ein lust’ger Waldarbeiter
Ein froher Malersmann

(Liedtext von Klaus-Dieter Henkler, Monika Hauf und Peter Hacks)

Heute war wieder so ein Tag, an dem der Herbst seine volle Pracht entfaltet hat. Ich kann mich nicht erinnern, einen solchen Herbst in den letzten Jahren einmal so bewusst wahrgenommen zu haben. Schon vor meinem Urlaub war ich von der Farbenpracht begeistert, und heute – drei Wochen später – ist der Herbst immer noch in vollem Gange. Und als dann am späten Mittag doch noch die Sonne rauskam, musste ich einfach mein Rad ’satteln‘ und in die Dresdner Heide fahren.

Dresdner Heide ... Herbst wohin das Auge blickt

Auf meinem Weg bin ich immer wieder an Wegen vorbeigekommen, die mich ‚lockten‘. Nach meinem Mountainbike-Training und den tollen Touren im Schwarzwald wäre ich so gern ‚einfach mal abgebogen‘ um zu sehen, was so hinter dem nächsten Baum zu entdecken ist… 😉

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Aber mit meinem Treckingrad und dem dünnen Profil auf meinen Reifen, habe ich mich dann doch nicht so recht auf den matschigen Untergrund von Wanderwegen getraut und bin doch lieber weiter auf der ‚Forstautobahn‘ geblieben. Auch nicht sooo schlecht 🙂

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Und dann konnte ich doch nicht widerstehen, und musste in einen Waldweg einbieten. Trotz Matsch. Trotz Miniprofil … da stand nämlich ein Hinweisschild „Priesnitzwasserfall“! Das musste ich sehen. Also; ab in den Wald.

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Und es hat sich gelohnt. OK… unter einem Wasserfall stellt man sich vermutlich etwas anderes vor, aber schön war es allemal!

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Danach ging es noch ein wenig weiter quer durch die Dresdner Heide, und als dann auch noch ein Hinweisschild „Stausee“ am Baum zu sehen war, musste ich einfach noch einen Abstecher in den Wald machen. Einen Stausee … in der Heide! Na mal sehen! Und das war er… der Stausee.

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Klar, geht es immer auch eine Nummer größer, aber schön war dieser Ort. Er ist es auf jeden Fall wert, dass ich da noch mal hinfahre.

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Leider wurde es heute ziemlich schnell dunkel (Zeitumstellung und um 17 Uhr war es schon ziemlich duster), so dass ich dann doch langsam zurück musste.

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Es war eine schöne kleine Herbstrunde, bei der ich so richtig schön abschalten konnte. Allerdings hab ich – gefühlt – alle 500 m angehalten, um irgendeine tolle Herbstfärbung eines Baumes, ein farbiges Blatt oder ein schönes Fleckchen zu fotografieren. Dafür hat es dann für knapp 30 km auch fast drei Stunden gedauert … ist eben so 🙂

Download file: Herbstrunde.gpx

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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