Oh diese Eisheiligen!

Wie schon vor einer Woche, hatte ich mir auch an diesem Wochenende eine Radtour vorgenommen, um meine Muskeln etwas auf die Tour Ende Mai vorzubereiten. Also habe ich mich beim Lausitzer Blütenlauf 2014 in Kamenz angemeldet. Die 70km Radelrunde sollte es werden. Gesagt getan. Sonntag ging es um 8 Uhr (oh ja; da war sehr frühes Aufstehen angesagt); bestückt mit sämtlichem Radelequipment und diesmal mit meiner Mama als Begleiterin, auf nach Kamenz.

Und das Wetter? Na ja; angesagt war viel Sonne mit einigen Wolken bei leider nur 13 Grad. Klang doch eigentlich nicht so schlecht. Mit etwa 30 Minuten Verspätung ging es dann um 9.30 Uhr in Kamenz auf die Runde. Da hatten wir noch große Hoffnung, dass die Sonne den Rest des Tages unsere Begleiterin sein wird…

Ja, da schien die Sonne noch!

Doch dann wurde es immer kälter und die Sonne hat ihren Dienst eingestellt. Ich habe manchmal echt gedacht, mir erfrieren die Finger. Die Strecke war wirklich schön, da es fast überwiegend über verkehrsarmen Straßen und ’ne ganze Menge Gegend ging. Wir sind von Kamenz nach Grüngräbchen (erste Stempelstelle) weiter nach Ortrand und Königsbrück zurück nach Kamenz geradelt. Zwischendrin gab es immer mal wieder kleine fiese Anstiege, aber die haben wir auch geschafft!

Die Sonne hatte ihre Arbeit eingestellt - aber die Gegend war schön.

Und auch das waren einige Impressionen vom Wegesrand:

Impressionen

Da wir schon beim Start 30 Minuten zu spät waren, war der Pulk der Tourenfahrer schon längst weg, als wir uns auf den Weg machten. So waren wir dann den Rest der Strecke mehr oder weniger allein unterwegs. War eigentlich gar nicht schlecht. So hatten wir genügend Zeit zum Erzählen, einfach mal still vor sich hin radeln und Gegend gucken, oder unseren Zähnen beim Klappern zuzuhören. So schnell konnte ich machmal gar nicht radeln, um warm zu bleiben. Und dann fiel es mir ein! Da waren doch die Eisheiligen, die gerade ihr Unwesen treiben. Ach nöö! Mussten die ausgerechnet heute auftauchen?

Kalt, kalt, kalt!

Aber wir haben es geschafft; auch wenn wir die Letzten waren, die um 16.30 Uhr im Ziel ankamen (die Veranstalter hatten sogar schon fast alles abgebaut 🙁 )

Und das war die ganze Tour – 83 km (ja, eigentlich sollten es nur 70 km sein, aber wer wird schon so kleinlich sein? 🙂 Und es lag nicht daran, dass wir uns verfahren hätten!)

Download

Und natürlich gab es auch diesmal das obligatorische Zielfoto! Ein schöner Tag in Familie ging zu Ende.

Geschafft! Nach 83km völlig durchgefroren aber glücklich im Ziel!

Lediglich der Auftauvorgang hat dann doch noch einige Zeit in Anspruch genommen… Beim nächsten Mal packe ich ganz bestimmt die komplette Winterausrüstung ein!

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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