Der Tag danach

So richtig habe ich es noch immer noch realisiert. Inzwischen ist es Samstag, 15.30 Uhr und ich bin schon seit einer Stunde wieder zu Hause.

Das war sie also, meine Radtour 2013, die ich gemeinsam mit meinem netten Mitradler Mathias durchgestanden habe. Mathias ist übrigens eindeutig König der Bergetappen. Während ich an Bergen (ja es gab sie wirklich 🙂 ) mit großer Übersetzung langsam Zentimeter für Zentimeter vorangekrochen bin, ist Mathias in voller Sprintstärke einfach mal vornweg. Aber zu meiner Ehrenrettung: ich hab’s dann auch immer geschafft!

Und heute Morgen hieß es dann Abschied nehmen und zurück in die Heimat. Pünktlich zu unserer Abfahrt um 10 Uhr fing es doch dann auch noch tatsächlich an zu regnen!

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OK, mein Auto ist etwas eingestiebt, da es eine Woche in Waren stand, aber zumindest sieht man so die winzigen Regentropfen auf meiner Autoscheibe besser.
Zunächst dachte ich ja nur an ein paar kleine verirrte Tropfen, aber da sollte ich mich täuschen. Fast die gesamte Strecke bis nach Hause hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet und uns einen richtig trüben Himmel geboten.

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Auch wenn mir der Gott der Geografie nicht immer so ganz gewogen war (ich erinnere nur an meine immer zu kurz kalkulierten Kilometerangaben und den Ausflug ins Rapsfeld), so war der Sonnengott doch voll und ganz auf unserer Seite. Keinen einzigen Tag Regen und ab Mittwoch hatten wir auch noch das schönste Sonnenwetter. Was will man mehr???

Jetzt bin ich erst einmal wieder zu Hause und werde einige Zeit brauchen um alles zu verdauen. Jetzt gilt es den einen oder anderen blauen Fleck zu versorgen 🙂 und am meisten freue ich mich auf ein langes Schaumbad… Zum Glück ist jetzt Pfingsten und ich habe noch zwei freie Tage zum richtig faulenzen, und NEIN, ich werde nicht Fahrrad fahren.

Es war eine wahnsinnig anstrengende Woche, aber ich will sie um nichts in der Welt missen. Ich habe wieder tolle Gegenden gesehen und meine Grenzen wieder ausgelotet. So eine Tour mit dem Rad ist eigentlich nicht zu beschreiben, und ich glaube auch Mathias hat jetzt so ein klein wenig der Radfahrvirus befallen; vielleicht so wie mich vor zwei Jahren.

Ich bin mir auf jeden Fall ganz sicher, dass diese Tour und dieser Beitrag nicht das letzte sein wird, was in diesem Blog zu lesen ist.
🙂

Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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6 Antworten

  1. Thorsten F. sagt:

    Hallo Anja,
    na denn herzlichen Glückwunsch.
    Dann kannst du ja jetzt anfangen für nächstes Jahr zu trainieren, wenn du wieder mit den großen auf Tour kommst ;-).

    Gruß und erholsame Pfingsttage,
    Thorsten

  2. Anja Eichler sagt:

    Danke, Danke – und es freut mich, dass meine Tour geeignet scheint (wenn auch erst nach weiterem Training) mich wieder für die Fahrt mit den Großen zu empfehlen

  3. Gaby sagt:

    Glückwunsch! Auf die Strecke könnt Ihr wirklich stolz sein.

    • Anja Eichler sagt:

      Hallo liebe Gaby,
      nachdem ich endlich am Sonntag Abend aus meinem fast komatösen Schlaf wieder aufgewacht bin, ist mir auch so langsam klar geworden, welche Strecke wir da wirklich zurückgelegt haben 😉
      Aber es war echt toll – immer wieder…
      Liebe Grüße
      Anja

  4. Bernhardt E. sagt:

    Hallo Töchterchen,

    auch von mir Glückwunsch zur bestandenen Tour!
    Was Du Dir in den Kopf setzt, dass wird auch umgesetzt, … gut gemacht!
    Wie Thorsten schon sagte: das ist echt eine Greencard für die „Großen-Tour“.
    Wir „Großen“ haben Dich und vor allem auch deine künstlerischen Impressionen von unserer Spreetour sehr vermisst.

    Dein Väterchen!

  5. Anja Eichler sagt:

    Hallo Väterchen,
    na dich habe ich aber hier wirklich vermisst 😉 Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast.
    Ja, mit so ein paar Tagen Abstand und wieder völlig schmerzfreiem Hinterteil wird mir auch so langsam klar, dass das eine ziemliche Strecke war, die ich da mit Mathias bewältigt habe. Und spätestens als mein Rad über die Pferdekoppel gehievt werden musste (… verirrt im Rapsfeld) war ich auch maximal froh, nicht allein unterwegs zu sein. Auf jeden Fall ist die Mecklenburgische Seenplatte ein tolles Rad’lgebiet – es müssen ja nicht jeden Tag über 80 km sein.
    Freut mich, dass ich nächstes Jahr wieder mit den „Großen“ fahren darf.
    Wir sehen uns ja hoffentlich vorher wieder 🙂
    Dein Töchterchen…

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