Und wieder geht ein Tag zu Ende

Heute fällt es mir gar nicht leicht, den Tag zu beschreiben. Er war einfach nur schön. Am Morgen sah der Himmel wirklich nicht gut aus, aber ziemlich schnell kam die Sonne raus, und Stück für Stück wurden überflüssige Kleidungsschichten abgelegt. Auch die Strecke, die immerhin doch 70 km betrug, weil wir noch auf der Meyer Werft waren, sind wir alle locker dahingeradelt. So richtig entspannt. Ich hatte den Eindruck, dass heute genau der richtige Tag für ausgiebige Pause und ein Sonnenbad war… 😉 Nur einmal gab es eine kleine Schrecksekunde, als Frank im Gewusel an einer Straßenkreutzung mit dem Fahrrad umgekippt ist. Er wollte fahren und Klaus ist stehen geblieben, und das gab dann ein kleines Knäul. Aber zum Glück ist nichts passiert; weder Frank, noch dem Rad.

Von der Meyer Werft ging es dann schnurstracks durch die Stadt zum Hotel. Mitten im Zentrum von Papenburg liegen einfach noch alte Segelschiffe im Kanal, die irgendwann mal in der Meyer Werft gebaut wurden. Das sah echt nett aus.

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Die Etappe war heute super schön zu fahren (ja ich weiß; mann könnte auch langweilig sagen… ;-). Wenn ich mir hier so die Gegend beim Radeln ansehe, dann habe ich schon seit einer Woche den Eindruck, dass hier die Welt noch in Ordnung ist. Die Grundstücke in den Ortschaften, die oft genug nur winzige Dörfer sind, sind alle super gepflegt (nordisch akkurat?) und alles strahlt irgendwie eine Zufriedenheit aus. Das ist ja nicht in jeder Gegend von Deutschland so. Klar denkt man sofort daran, wie es ist, hier zu leben … aber ich komme zu dem Schluss, dass  mir das dann doch etwas zu ruhig wäre 😉

Aber für einen Rad’l-Urlaub ist es die absolut richtige Gegend – nur leider ist die Beschilderung des Radweges nach wie vor suboptimal. Die Route des heutigen Tages gibt es wieder hier. Auch heute sind wir nicht immer stur den Emsweg gefahren. Es ist wirklich verrückt! Der Emsradweg führt manchmal so weit weg von der Ems, dass man sich fragt, warum der Weg diesen Namen trägt. Und dabei gibt es meistens direkt an der Ems einen viel schöneren Alternativweg. Den haben wir dann doch ab und zu genommen 😉

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Anja Keller

Draußen sein, Radfahren oder Wandern ist ein guter Ausgleich zur Schnelligkeit des Alltags.

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